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Kirchen in Amberg

Großartige Kirchen - von der Gotik bis zum Rokoko
Basilika St. Martin
St. Martin

Seit der 2. Hälfte des 14. Jahrhunderts lässt sich das  Vorhaben nachweisen, den romanischen Bau durch eine gotische Hallenkirche zu ersetzen. Deren Errichtung begann jedoch erst 1421 am Chor, dessen Einwölbung 1452 einsetzte. Nach dem Abbruch der Vorgängerkirche  erfolgte ab 1456 die Errichtung des Langhauses; 1483 arbeitete man an der Einwölbung des letzten Joches. 1509 wurde der Turm bis zum Absatz über die Glockenstufe vollendet. In den Jahren 1869 bis 1874 wurde die Barockausstattung durch eine neugotische ersetzt. Mit 72 m Länge, 28 m Breite und einer Firsthöhe von rund 40 m ist die Martinskirche die größte Hallenkirche Nordbayerns. Eine Besonderheit, die sich nur im Bereich der obersächsischen Hallenkirchen findet, bildet der Abschluss des zwischen den nach innen gezogenen  trebepfeilern angelegten Kapellenkranzes durch eine umlaufende Empore.

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Kirchturm St. Georg
St. Georg

Die romanische Anlage der 1094 erstmals schriftlich erwähnten Pfarrkirche Ambergs, deren äußeres Erscheinungsbild das älteste Amberger Stadtsiegel überliefert,  wurde durch den 1359 begonnenen Bau der gotischen Basilika ersetzt, der mit Ausnahme des Turms zu Beginn des 15. Jahrhunderts vollendet war. Mit dem Übergang St. Georg als Kollegkirche an die Jesuiten 1629 wurden die pfarrlichen Rechte auf St. Martin übertragen. Nachdem Kurfürst Maximilian I. den Abriss der Kirche abgelehnt hatte, wurde sie in der Folgezeit barockisiert. 1652 erfolgte ihre Ausgestaltung in "erlesenem Weiß" durch den italienischen Baumeister Francesco Garbanini, ab 1718 die Gesamtstuckierung und Schaffung von zwölf Stuckplastiken der Apostel durch Johann Babtist Zimmermann. Nach der Aufhebung des Jesuitenordens 1773 kam die Kirche bis zu dessen Säkularisierung 1808 an den Malteserritterorden, 1923 wurde sie wieder Pfarrkirche.

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Paulanerkirche
Paulanerkirche

Es liegt ein relativ langer Zeitraum zwischen der Ankunft der Paulanerpatres - eigentlich hieß der Orden "Ordo Fratrum Minimorum sancti Francisci de Paula" - 1652 in Amberg und  dem Bau eines Klosters nach den Plänen und unter der Leitung Wolfgang Dientzenhofers 1695. Die Errichtung der dem Heiligen Josef geweihten Kirche nach den Plänen Dientzenhofers erfolgte in den Jahren 1717 bis 1719. Nach der Säkularisation des Paulanerklosters 1802 fand der profanierte Sakralbau, dessen Einrichtung an verschiedene Kirchen verkauft worden war, als Salzstadel verwendung. Von 1851 an diente zunächst ihr durch eine Zwischendecke abgetrenntes oberes Stockwerk für gottesdienstliche Zwecke der evangelischen Gemeinde, die 1862 die ganze Kirche kaufte und ein Jahr später zur Parrei erhoben wurde. Nach einer umfassenden Renovierung 1888 wurde die ehemalige Paulanerkirche als protestantische Stadtpfarrkirche feierlich eingeweiht.

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Mariahilfbergkirche
Mariahilfbergkirche

Die Wallfahrtskirche auf dem Mariahilfberg wurde ab 1697 anstelle einer abgebrannten Vorgängerkirche nach Plänen von Wolfgang Dientzenhofer errichtet. Cosmas Damian Asam schuf die Deckenfresken, Paul d'Aglio und Johann Baptist Carlone den Stuck. Die Wallfahrt entstand während der Pestzeit von 1634. 

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Spitalkirche
Spitalkirche

Als König Ludwig der Bayer das Spital 1317 außerhalb der damaligen Stadtmauern stiftete, bestand hier bereits eine dem Heiligen Johannes geweihte Kirche. Dieses Patrozinium lebte auf dem Hauptaltar der nachmaligen Spitalkirche, einem einschiffigen, nach Norden orientierten  Kirchenbau mit eingezogenem Chor aus der Mitte des 14. Jahrhunderts, fort, in die der König zur geistlichen Betreuung der Spitalinsassen eine Messe gestiftet hatte. 1326 - im gleichen Jahr gab das Spital auch den Anstoß zur Stadterweiterung in diesem Bereich - übertrug Ludwig die Verwaltung des Spitals dem Rat, der dafür Pfleger bestellte. Zur Ausstattung des Spitals erfolgten zahlreiche Stiftungen, aus denen ein beachtlicher Güterkomplex resultierte. Im Laufe der Zeit veränderte sich sein Charakter von einer umfassenden Wohlfahrtseinrichtun zum Altenheim in unserem Sinn.

Schulkirche
Schulkirche

Die heute als Schulkirche apostrophierte und dem Heiligen Augustinus geweihte Sakralbau entstand in den Jahren 1697 bis 1699 als Klosterkirche der Salesianerinnen, die kurz zuvor nach Amberg gekommen waren. Die Pläne dazu stammen von Wolfgang Dientzenhofer, bei dem auch die Bauleitung lag. Das von diesem geschaffene "Rundell"(Wiltmaister) erfuhr 1758 eine völlige Umgestaltung, mit der der Rokokostil in Amberg Einzug hielt. Während die Innenausstattung in der Hand Amberger Meister lag, so übernahm Franz JoAchim Schlott die Bildhauer- und Schreinerarbeiten, konnte die damalige Superiorin Angela Viktoria von Orban den Hofmaler Gottfried Bernhard Götz für die Freskierung gewinnen. Nach der Säkularisation des Klosters der Salesianerinnen ging dieses mit der Kirche an die bis zum heutigen Tage namensgebende "Deutsche Schulstiftung" über. Später wurde sie Kirche der Armen Schulschwestern von Unserer lieben Frau.

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